Löwenzahn

Löwenzahn stärkt die Leber ungemein.
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Artischocke

Die Artischocke gibt bei der Regeneration Gas.
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Mariendistel

Der ewige Klassiker: Die Mariendistel.
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Weissbeerige Mistel:
Im Mittelalter ein Mittel gegen Leberleiden.
Leberwickel mit Schafgarbe.
Wie wird´s gemacht?

Leber Entgiften mit Heilpflanzen

Die Leber ist die größte Drüse des menschlichen Körpers. Sie besitzt unterschiedliche Funktionen. Insbesondere ist sie dafür verantwortlich, Organe zu entgiften, Energie zu speichern und diverse Wirk- und Kraftstoffe zur Verfügung zu stellen. Dazu gehört beispielsweise der Gallensaft. Ist die Leber geschädigt, fällt im späteren Stadium der Erkrankung ein gelblicher Farbton der Augen sowie der Haut des Betroffenen auf. Ursächlich hierfür ist der erhöhte Bilirubingehalt im Blut, der als Abbauprodukt beim Zerfall roter Blutkörperchen entsteht. Die erkrankte Leber schafft es nicht mehr, das Bilirubin abzubauen. Der Mediziner spricht von Gelbsucht.

Gelbsucht kann unterschiedliche Ursachen haben. Beispielsweise kann ein übermäßiger Alkoholgenuss eine Leberzirrhose ausgelöst haben. Aber auch Gallensteine, welche die Gallengänge verstopfen, können den Gallenfluss behindern und die Ausscheidung des Bilirubins hemmen. Ebenfalls sind Viruserkrankungen möglich.

Oberstes Gebot bei Leberfunktionsstörungen sind ein absoluter Verzicht auf Alkohol und Fett. Es empfiehlt sich, mindestens zweimal täglich ein Glas Gemüsesaft zu trinken. In der Pflanzenheilkunde sind unterschiedliche Mittel gegen Lebererkrankungen bekannt. Zu ihnen gehören Löwenzahn, Artischocke und Mariendistel.

Gemeiner Löwenzahn
Der Löwenzahn, welche die lateinische Bezeichnung Taraxacum officinale Wiggers trägt, ist ein ausdauerndes Kraut aus der Familie der Korbblütler. Aus einer fleischigen Pfahlwurzel bilden sich im Frühjahr längliche, lanzettenförmige Blätter in einer Rosette. Später treiben etwa 10 Zentimeter hohe Blütenschäfte aus, aus denen sich gelbe, nektarreiche Zungenblüten zeigen. Gemeiner Löwenzahn kommt auf Feldern, Wiesen und in heimischen Gärten vor. Gesammelt wird die gesamte Pflanze, die nach Pflanzenteilen getrennt oder zusammen aufbewahrt werden kann. Die Lagerung sollte dunkel und trocken erfolgen. Löwenzahn enthält unter anderem den Bitterstoff Taraxarin sowie Inulin, Phytosterole, Vitamine und Gerbstoffe. Sie wirken stoffwechselanregend sowie galletreibend und regen die Verdauung an. Die frischen Blüten und Blätter lassen sich als Salat zubereiten oder zu Teemischungen beigeben. Die getrocknete Droge wird zur Zubereitung von Tees verwendet.
Apotheken bieten Fertigpräparate an. Weitere, leckere Teesorten und Rezepte finden Sie auf www.tee-magazin.de.

Artischocke
Die Artischocke trägt die lateinische Bezeichnung Cynara scolymus. Einen günstigen Einfluss bei Leber- und Gallenblasenerkrankungen hat der in ihr enthaltene Wirkstoff Cynarin, der die Verdauung ankurbelt und galletreibend wirkt. Getrocknet werden die im Herbst geernteten Blätter und Wurzeln, während die Blüten, insbesondere deren Herzen, als frisches Gemüse Verwendung finden. Die Artischocke enthält bis zu 6 Prozent Bitterstoffe, hauptsächlich Cynaropikrin. Sie regen die Gallebildung an und fördern die Entgiftungsfunktion der Leber. Bei einer Dosierung von über 60 Milligramm Cynaropikrin pro Tag wird der Fettstoffwechsel effektiv gesenkt. Eine zusätzliche entzündungshemmende Wirkung wird durch den Anteil der Flavonoide erzielt. Frische Wurzeln und Blätter werden zu einem Saft gepresst, ebenfalls kann ein Teeaufguss erfolgen. Möglich ist auch die Zubereitung eines wässrigen Extrakts als Tonikum.

Mariendistel
Die Mariendistel, Silybum marianum L., trägt unter anderem die volkstümliche Bezeichnung Magendistel. Grund hierfür ist ihre verdauungsfördernde Wirkung. Die Mariendistel enthält den Wirkstoffkomplex Silymarin, der sich in der Fruchtschale befindet. Außerdem besitzen Mariendisteln Gerbstoffe und Eiweiße. Die Silymarinwirkstoffe wirken präventiv und heilend bei Leberentzündungen, da sie die Regenerationszeiten der Leber verkürzen. Es sollten mindestens 210 Milligramm Silymarin pro Tag aufgenommen werden. Die Früchte der Mariendistel werden zerstoßen und abgekocht und zu einer Tinktur verarbeitet. Dabei kommen 5 Gramm Früchte auf einen Viertel Liter Wasser zur Anwendung.
Bitte bleiben Sie gesund! :-)